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Mein Ausstieg aus dem Hamsterrad Teil 1

September 2018

Nach Beendigung meiner zeitlich begrenzten Taetigkeit als Gärtner bei der Gemeinde Aesch im Kanton Basel Land, beschloss ich meinem Leben eine Wende zu geben, endlich dort zu leben, wo das Leben guenstiger und lebenswerter ist.

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Dazu im voraus eine kleine Geschichte:

Vor ca. 20 Jahren, habe ich in ein Hostel in Köln meinen Bruder im Herzen Hemdan Abdelrady Salem kennen gelernt. Er ist nur drei Monate jünger als ich und wohnt in Assuan Aegypten.

Über die Jahre hinweg entstand ein immer enger und fester Bund zwischen uns beiden und am 15.11.2016 traf ich Ihn dann endlich in Sharm El Scheik wieder.

Wir fielen uns am Flughafen in die Arme und ich erlebte in dieser Zeit viele aufregende, aber auch bewegende Momente.

Unsere Reise führte uns damals von Sharm El Scheik ( Insel Titan, Moses Berg ) mit dem Bus über Suez nach Kairo ( Pyramiden in Gizeh, Aegyptische Museum ). Von Kairo fuhren wir mit dem Zug nach Assuan ( Botanische Insel, Insel Elefantina, Staumauer, Obelisk ) und später nach Luxor ( Karnak Tempel, Luxor Tempel). Von Luxor sind wir mit einem Ueberland Minibus nach Hugarda, dem Hauttourismus Ort am Roten Meer gefahren und haben dort schoene Badeferien erlebt.

Zu Abschluss fuhren wir mit einer Faehre nach Sharm El Scheik zurueck, wo ich nach fuenf Wochen, mit Traenen in den Augen und dem Versprechen wieder zurueck in dieses Land mit seinen wundervollen lieben Menschen zu kommen, zurueck nach Berlin flog.

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Nun stand ich also mit der Entscheidung da, auch die Schweiz nach neun Jahren zu verlassen.

Ich hatte eine Menge an Gartengeraeten, Werkzeug und viele Flohmarkt Artikel in meinem Lager in Basel, so wie den gesammten Hausrat in Wohnung und Küche auf zu loesen.

All das, habe ich in fuenf ein halb Monaten ( ich habe von Anfang Oktober 2017 bis Ende November 2017 Arbeit bei einer Galabau Firma in Pratteln bei Basel von 6-19 Uhr gearbeitet ) geschaft.

Zwischenendurch musste ich mir von vielen Freunden und Bekannten anhoeren, was es doch fuer ein Risiko sei, in einem armen Land zu leben,  wo ich doch kein Wort Arabisch sprach und nur wenig Englisch verstand. Viele nun ehemalige Freunde, meinten auch das ich hier, von meinem Bruder ueberfallen und beraubt werde.

Es gibt ein Sprichwort, das ich in diesem Sinne, gerne hier mit  Euch teilen moechte, um Euch ( Ihnen ) meine Gedanken zu erklaeren:

Leute die hinter Deinem Ruecken oder dem eines Deiner Freunde reden, sind genau dort wo sie hingehoeren hinter Dir.
Lass sie stehen und geh weiter !

Das habe ich dann getan, am 11.2 einen Tag vor dem Abflug, fing ich an die ersten Möbel in meiner Wohnung ab zu bauen, alle Sachen waren schon im Rucksack, verkauft, in Kartons verpackt, verschenkt oder entsorgt.

Auchdie Möbel brachten 2 Helfer zur Entsorgung nach Deutschland. Das nun auch am 12.2 , ich war ko ☺😴denn ich hatte die Nacht nur drei Stunden geschlafen, auch die Tage vorher wegen Flohmarkt nur wenig mehr.

Als es Zeit war Münchenstein, meinen, bis zu dieser heutigen Tag, Wohnort in der Schweiz zu verlassen. Doch es sollte anders kommen, den die Pakete die ich eigentlich per DHL aufgeben wollte, wurden nicht angenommen und zum Glück erklärte sich ein Kollege bereit diese zu lagern.

 

Lesen Sie weiter in 2 Teil

 

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